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Der mit 1000 Franken dotierte Paul-Hürlimann Preis für «herausragende persönliche Leistungen während der Lehrzeit» ging 2009 an den Stadtluzerner Ajet Rrmoku. Der 23-]ährige schloss seine Lehre als Maurer mit Bravour ab, obwohl er sich 2007 einen Muskelabriss im Oberschenkel zugezogen hatte, der eine folgenschwere Entwicklung nahm und bis heute noch nicht ausgeheilt ist. Zwar wurde ihm selbst von medizinischer Seite der Abbruch der Berufslehre empfohlen. Aber der angehende Handwerker biss sich durch, wollte zu Ende führen, was er begonnen hatte und schloss die Prüfung trotz erschwerter Umstände bei der praktischen Arbeit mit einer glatten 5 ab. Überreicht wurde der Preis vom Präsidenten des Kantonalen Gewerbeverbandes, Ruedy Scheidegger. Dieser unterliess es nicht, auch dem Lehrmeister des jungen Maurers – Roger Jenni von der gleichnamigen Bauunternehmung in Kriens - ein grosses Lob dafür auszusprechen: «Er hat den Lehrling nicht fallen lassen, obwohl schnell einmal klar war, dass dieser den Beruf des Maurers in Zukunft nicht wird ausüben können. Und in der Tat: Der ehrgeizige Ajet plant, die Matura nachzuholen, um dann an der Uni Luzern Jus zu studieren.
Gewerbe Luzern Ausgabe 7/8/09 |

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